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Stalking

"Stalking", ein Begriff aus dem Englischen, bedeutet "Nachstellen, Verfolgen, Psychoterror". Stalker und Stalkerinnen sind Personen, die jemanden verfolgen, belästigen und auf unterschiedliche Weise terrorisieren. Geschieht dies im Internet oder mit Hilfe von technischen Hilfsmitteln spricht man von Cyberstalking oder Cybermobbing.

Die verfolgte Person kann ein fremder Mensch oder eine oberflächlich bekannte Person sein. Nicht selten ist es eine ehemalige Lebensgefährtin oder Ehefrau. In den meisten bekannten Fällen stalken Männer Frauen. Stalking ist eine Gewalthandlung. 2007 wurde der Tatbestand "Nachstellung" ins Strafgesetzbuch aufgenommen.

Holen Sie sich rechtzeitig Beratung und Hilfe

Auch wenn Sie sich unsicher sind – Sie müssen nicht warten, bis es "schlimm genug" kommt, um sich Rat und Unterstützung zu holen. Die Polizei im Land Bremen geht gezielt gegen Stalking vor. Stalkingbeauftragte sind dafür da, sich den konkreten Fall anzuschauen. Gemeinsam können Sie besprechen, wie Sie am besten mit der Situation umgehen und was geschehen soll, um einen Stalker / eine Stalkerin zu stoppen. Der Täter-Opfer-Ausgleich hat ein Beratungsangebot bei Stalking. Für den Fall, dass ein Mann einer Frau nachstellt, wird die betroffene Frau von einer Beraterin, der Mann von einem Berater getrennt beraten. Wenn der Stalker / die Stalkerin Sie an Ihrem Arbeitsplatz verfolgt oder bedroht, können Sie dort um Unterstützung bitten. Manche Einrichtungen und Betriebe haben sich mit dem Thema besonders befasst und sich über Regelungen verständigt. Fragen Sie den Betriebs- oder Personalrat oder die Frauenbeauftragte.

Beim Weißen Ring unterstützen Sie engagierte Menschen ehrenamtlich.

Hier finden Sie Informationen der Bremer Polizei zu dem Thema:

Was tun, wenn ich beleidigt, bedroht, belästigt wurde.

Hier finden Sie Tipps zum Umgang mit Stalking.