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Für Sicherheit sorgen

Wenn Sie akut bedroht sind, rufen Sie den Polizeinotruf (110). Nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse und betonen Sie, dass sie sofort Hilfe brauchen. Teilen Sie der Polizei mit, ob Sie verletzt sind, ob Kinder oder sonstige Personen in der Wohnung sind, ob der Täter / die Täterin noch anwesend ist, ob er / sie Waffen besitzt. Bis die Polizei kommt, bringen Sie sich und gegebenenfalls Ihre Kinder in Sicherheit, zum Beispiel bei Nachbarn, in Geschäften oder in der eigenen Wohnung.

Notfall vorbereiten

Wenn Sie mit einem gewalttätigen Partner oder einer gewalttätigen Partnerin leben, kann es nötig werden, sich auf einen Notfall vorzubereiten. Lassen Sie Ihren Mann oder Ihren Partner / Ihre Partnerin nichts davon wissen. Packen Sie eine Notfalltasche und verstecken Sie diese an einem Ort außerhalb Ihrer Wohnung. Besprechen Sie einen möglichen Notfall mit Nachbarn und Personen Ihres Vertrauens. Schreiben Sie einen persönlichen Sicherheitsplan. Besprechen Sie mit Ihren Kindern, wie sie sich in Sicherheit bringen sollen. In Frauenhäusern finden Sie Tag und Nacht sofort Schutz.

Umziehen

Manchmal ist es nötig, sich in einer anderen Stadt oder Gemeinde in Sicherheit zu bringen. Frauenhäuser gibt es in vielen Städten und Gemeinden, unter anderem in Bremen, Bremerhaven, Oldenburg, Nienburg, Rotenburg (Wümme), Verden, Diepholz, Wilhelmshaven und Walsrode. Die Mitarbeiterinnen der Bremer Frauenhäuser unterstützen Sie auch dabei, einen Platz woanders zu finden. Auf dieser Seite können Sie Frauenhäuser in Bremen, im Bremer Umland und in ganz Deutschland suchen.

Sicherheit bei Stalking / Nachstellung

Wenn Sie verfolgt, belästigt oder bedroht werden, ist es wichtig zu wissen, wie gefährlich die Situation für Sie ist oder werden kann. Es gibt besonders ausgebildete Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, sogenannte Stalkingbeauftragte, die Ihnen dabei helfen können. Für eine Beratung lassen Sie sich am besten einen Termin geben.

K.o.-Tropfen

Seit etwa 10 Jahren sind so genannte K.o.-Tropfen in der Öffentlichkeit bekannt. Es handelt sich um ein Narkotikum, das auch bei Vergewaltigungen genutzt wird. Dazu wird das Narkotikum zum Beispiel unbemerkt in ein Getränk gemischt. Das Mittel wirkt innerhalb von 15 bis 30 Minuten. Innerhalb von 12 Stunden wird es im Körper abgebaut und ist dann nicht mehr nachweisbar. Die Erinnerung an die Zeit unter dem Einfluss der Droge ist zumeist nur lückenhaft. Für den Nachweis muss möglichst schnell eine Blutprobe entnommen werden. Hier finden Sie Information zu K.O. Tropfen.

Auf der Website der Polizei Bremen finden Sie Informationen, wie Sie sich schützen können, zum Stalking und zu Häuslicher Gewalt.