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Was tun?

Viele Frauen erleben Gewalt. Sehr oft von ihrem Partner, einem Familienmitglied oder Bekannten. Manchmal sind sie finanziell abhängig von dem Täter oder der Täterin. Haben gemeinsame Kinder oder einen gemeinsamen Freundeskreis. Oder es ist ein Arbeitskollege / eine Arbeitskollegin, ein Vorgesetzter / eine Vorgesetzte oder jemand gut bekanntes. Viele Frauen verbergen ihre Not. Sie ertragen Übergriffe oder Misshandlungen. Suchen nach Erklärungen. Entschuldigen das Verhalten des Täters / der Täterin: "Er / Sie ist eigentlich gar nicht so. Er / Sie tut das nur, weil ...". Doch das ändert nichts an der erlebten Gewalt. Niemand muss so etwas alleine aushalten.

Erste Schritte

Ein erster Schritt kann sein, sich Jemandem anzuvertrauen. Einer Freundin, Verwandten oder einer Nachbarin. Meist gibt es eine Person, der Sie vertrauen und die Sie unterstützen kann. Viele Menschen haben selbst ähnliche Erfahrungen gemacht. Kennen eine Beratungsstelle oder wissen, wohin Sie sich wenden können. Es kann leichter für Sie werden, wenn Sie nicht alleine bleiben.

Oder Sie wenden sich an Fachleute. Erste Anlaufstellen finden Sie in Ihrem Stadtteil. Fachberatungsstellen sind telefonisch erreichbar. Sie beraten zumeist auch am Telefon. Oder Sie holen sich einen ersten Gesprächstermin. Im Gespräch können Sie klären, ob Sie eine Anzeige erstatten möchten und was dann wichtig ist, zum Beispiel Beweise zu sichern.

Wenn Ihnen Zuhause Gewalt droht: bereiten Sie für den Notfall eine Flucht vor.