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Ein sicherer Ort

Frauenhäuser bieten Frauen und ihren Kinder Schutz vor Gewalt. Zu jeder Zeit. Jede Bewohnerin wird von einer Mitarbeiterin unterstützt und beraten. In vielen Frauenhäusern arbeiten Frauen, die nicht nur deutsch, sondern zum Beispiel auch türkisch, russisch, kurdisch oder englisch sprechen. Bei Bedarf gibt es Dolmetscherinnen. Die Kinder werden von Fachfrauen betreut. Der Standort eines Frauenhauses ist aus Sicherheitsgründen geheim.

Die Kosten für den Aufenthalt im Frauenhaus werden in den meisten Fällen vom Jobcenter übernommen, wenn Frauen über keine ausreichenden eigenen Mittel verfügen. Darüber hinaus gibt es andere Formen der Kostenübernahme für diese Frauen. Die Kolleginnen in den Frauenhäusern helfen Ihnen weiter.

Zusammenleben im Frauenhaus

In einem Frauenhaus leben Frauen mit ihren Kindern gemeinsam in einer Wohnung. Das ist nicht immer einfach. Auch weil die hier lebenden Frauen und Kinder eine schwere Zeit durchmachen. Für die meisten Frauen ist es zudem ungewohnt, in einer solchen Gemeinschaft zu leben. Frauen lernen hier aber auch andere Frauen kennen, die sie verstehen und wissen, wovon sie reden.

Sicher an einem anderen Ort

Manchmal ist es nötig, Sicherheit in einer anderen Stadt oder an einem anderen Ort zu suchen. Die Mitarbeiterinnen der Frauenhäuser in Bremen und Bremerhaven oder die Beraterinnen des Bundeshilfetelefons - Telefon: 08000-116016 - können Ihnen helfen, einen entsprechenden Platz in einem Frauenhaus außerhalb zu finden.

Für Mädchen und Jungen gibt es die Möglichkeit einer Notaufnahme.

Weitere Frauenhäuser im Bundesgebiet finden Sie online bei der Frauenhaussuche der bundesweiten Frauenhauskoordinierung. Sie können nach Postleitzahlen oder Regionen suchen.

Die Innere Mission hat eine Notunterkunft für wohnungslose Frauen. Zudem gibt es ein Übergangswohnheim, das wohnungslosen Frauen, die längerfristig ihre Situation verändern wollen, Unterkunft und Unterstützung bietet. Diese Angebote sind rund um die Uhr erreichbar.